Der Unterschied zwischen gesunden und ungesunden Fetten
Die Wissenschaft hat sich weiterentwickelt – auf Fett zu verzichten ist nicht mehr das Ziel. Erfahre, warum Fett wichtig ist und welche nicht auf deinem Teller fehlen sollten.
In den frühen 90ern wurde „Fett“ plötzlich verteufelt, was zu einem Boom an fettfreien Diäten führte – die weder besonders gesund noch beim Abnehmen hilfreich waren. Heute wissen wir: Fett ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Ernährung. Es liefert Energie, unterstützt die Zellfunktion und hilft deinem Körper, bestimmte Nährstoffe und Hormone aufzunehmen.
Das heißt aber nicht, dass Ärzte oder Ärztinnen unbegrenzt Butter, Burger oder Pommes empfehlen. Denn die Art des Fettes, die wir essen, ist entscheidend – manche Fette sind deutlich besser für unsere Gesundheit als andere.
Die Guten: ungesättigte Fettsäuren
Ungesättigte Fettsäuren sind gesund: Sie können den Cholesterinspiegel verbessern, Entzündungen lindern und sogar den Herzrhythmus stabilisieren. Es gibt zwei Arten ungesättigter Fettsäuren:
Einfach ungesättigte Fettsäuren: Avocados, Erdnussbutter, Mandeln, Samen sowie Oliven- und Rapsöl
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, einschließlich Omega-3-Fettsäuren: Fettreicher Fisch, Leinsamen, Walnüsse sowie Soja- oder Rapsöl. Einige dieser mehrfach ungesättigten Fette (Omega-3 und Omega-6) sind besonders wichtig, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann – wir müssen sie über die Ernährung aufnehmen
Die Umstrittenen: gesättigte Fettsäuren
Zu viel gesättigte Fettsäuren erhöhen den LDL-Cholesterinspiegel – das „schlechte“ Cholesterin, das mit Herz_Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen in Verbindung gebracht wird. Es steckt vor allem in Pizza, Käse, Vollmilch und fettarmer Milch, Butter, Eiscreme, Fleischprodukten wie Wurst, Speck, Rindfleisch und Hamburger, Kokosöl, Keksen, Kuchen und anderen Desserts.
Eher meiden: Transfettsäuren
Fettsäuren sollen laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) insgesamt nicht mehr als 10 % der täglichen Kalorienmenge ausmachen. Weight Watchers berücksichtigt dies, indem bessere Fettquellen mit niedrigeren Points® Werten bewertet werden. Ungesättigte Fettsäuren anstelle gesättigter zu essen hilft nicht nur, innerhalb deines Points Budgets zu bleiben, sondern kann auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.
Einfache Tipps sind zum Beispiel: Am Morgen Toast mit Avocado statt Butter oder Margarine oder beim Kochen Kokosöl durch Olivenöl ersetzen.
Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.